iz6 Schonen. Verschonen.
80. Schonen. Verschonen.
choncn, heißt, etwas der Gefahr, oder einem Uebelnicht aussetzen, 1?crsct:onen, heißt, so ecwas er-hallen, was schon dem Untergänge gewidniet ist, oder je-mand von einer Beschwerlichkeit, die ihm schon bereitet ist,frei machen.
Ein Feldherr schöner die Soldaten. Er will sie derGesihr nicht bloß stellen, Schone deines Gebens, dei-ner Gesundheit, d!>6isi, stelle dein Leben, deine Gesund-hcit, keiner Gef'hr aus. Ich schone meinen Degen»meine Bücher, meine Kleider, heistt^ ich will sie der Ge-fahr nicht aussetzen, sie zu verderben. So auch ^oel 2»v. 17. Herr schone deines Volks, und laß dein Ertheilnicht zu Schanycn werden. Nehem, iz. v, 22. Schonemeiner nach deiner großen Barmherzigkeit, Match. 16.v. 22. Petrus sprach: Herr schone dein selbst.
Um des frommen joths willen, verschönere Gott dieStadt Zoar. Das Unglück war ihr schon bereitet, aberGott erhielte sie, und wandte es von ihr ab. Bei demUiuerg.nige der Stadt Jericho, ward das Haus der Ra-hab verschonet. Alle Emwohner sollten mi/ demSchwerdt gelödtec werden, aber weil Nahab die Kund,schafter hatte aufgenommen, so ward sie mit ihrem Haufein dem allgemeinen Untergänge erhalten. Der KönigDavid, verlchoncre Mcphiboseth, 2B.Sam.21. v.?,Er war ans dem Hause Sauls, dessen Ausrottung die Gi-hepniter begehrten, aber David wollte ihn erhalten.
Alexander hatte beschlossen, die Stadt LampsakuS zuzerstören, und als der Geschichtschreiber AnaximeneS fürsie bitten wollte^ rief er ihm gleich entgegen: AnaximeneS, ich fchwöre feierlich, daß ich nicht thun will, was du vonMir bittest, Worauf dieser lächelnd erwiederte: So bitte,ich, daß du jqmvsakuö verbrennest. Dieses gefiel demAlexander so wohl, daß er die Stadt verschönere, Er
scho-