izo Haut. Fell. Balg.
ein Thal vorkommen, und das Schwedische ünZunddaSIsländische au^uü, eigentlich eine Fläche am Ufer deSMeers bedeutet.
Es kann ganz wohl seyn, daß man die Benennungdes Angers , zuerst solchen äußersten Enden, einesAckers oder einer Weise beigeleget hat, welche an Flüsse?oder Seen gestoßen, und daher wegen ihrer niedrigenjage, am meisten mit Gras bewachsen gewesen, hernachaber überhaupt einem jeden mit Gras bewachsenen Platz,einen An.zer genannt har; Wie denn dieses Wort, in,solcher Bedeutung an vielen Orten gebräuchlich ist. Sosagt man auch: Schindanger, weil ein solcher Platzgemeiniglich mit Gras bewachsen ist.
9'. Haut. Fell. Balg.
EVr Gebrauch hat einen ganz besonderen Unterschied,—zwischen diesen Wörtern cingesührct.
Von den Lifchcn, welche abgezogen werden können,braucht man überhaupt das Wort »patit: Man sagt;Eine Fischhaut. Eine Aalhanr, und auch: EineSchlangenh.nit, u. s. w. In Ansehung derjenigenSeegeschöpfe aber, welche etwas ähnlichesmitdenThie-ren auf dem iande haben, richtet man sich nach der Be-nennung, welche dem abgezogenen Fell, solcher jand«rhiere, gegeben wird. So sagt man: Die Ham voneinem Mecrpferdc. Die Ham einer Seekuh. EinSeebmidfcll.
Bei dm viersüßigcn Thieren, beobachtet man denUnterschied, daß man von den grossen sagt: Sie habeneine »^aur, von den kleinen hingegen, sie haben einFell. Eine cl>chfcnl)anr, Pferd eh am, Rnhham;Abcrein Aalbfell, Schaffell, Hnndcfcll, u.s. w.Und dieser Unterschied, hat auch alsdann statt, wann dieHaut schon gegerbct ist. Man sagt: Eine gegerbte<i>chftnha>.it; Hcrgegen, ein gegerbet Aalbfell,Lammfell, u. s.w. 9,»»