276 Herzhaft. Beherzt.
das !ob, daß sie gemeiniglich den erste» Angriff mit vielerH.'rjhaftigkeit thun; lAber wenn sie einen tapferen Wi«nd, und viel Schwierigkeiten antreffen, so werdensie bald verzagt.
Anmerk. In dem tZloilsiio Llisneieo, welches in I^eilin.coü.Klym. bkfiildltch ist, stehet das Wol t/ee/?, ein Mensch, dessen'< . stunde herunn.chet, Wobei der Verf. sagt: tioc lin^nlzre!/Vn Iiino/k/^, Isii^ütijulu?
?6o. Herzhaft. Beherzt.
^^iese Wörter scheinen vollkommen einerlei zu bedeuten.^ Sowol die Endsyllbe haft, als auch das unzertrenn.liche Vorwort (?i^oiitio inlepJrobilix) be, machen? -^ r r, wodurch einer Sache dasjenige zugeeignet wird,wovon die Rede ist. Herzhaft, würbe also anzeigen,das; jemand Her; hat: Beherzt, daß er Herz besitzt.Beides ist einerlei. Man sagt daher: Eine Sache herz-haft angreifen, und auch: Beherzt angreifen. Er gierigherzhaft zum Tode, und auch: Er gieng beherzt zumTode. Unterdessen dünkt mich doch, das erste werdemehr, im Gegensatz der Furcht, das andere mehr, imGegensatz des Schreckens gebraucht. Der Herzhaftefürchtet sich nicht. Der VeherZte erschrickt nicht. Ergieng herzhaft zum Tode, würde alfo so viel sagen: Erfürchtete sich nicht vor dem Tode. Er gieng beherzt zumTode, würde heiffen: Er crfchrack nicht vor allen dem,was sonst bei dem Tode den Menschen schrecklich zu seynpfieget.
161. Ropf. Haupt.
4^n dem eigentlichen Verstände, sind diese Wörter fast^) ganz einerlei bedeutend, nur daß Aopfmehr von denDurren gebraucht wird. Man sagt nicht: Ein Pferde-Haupt, Ralbeshaupr, sondern pferdekopf, Ralbeo-kc>pf. Von den Menschen hraucht man beides. Ich
kann