Teil eines Werkes 
Theil 1 (1777)
Seite
316
Einzelbild herunterladen
 

516 Fehler. Mangel. Gebrechen.

anstand, ob ich sie acbrauchen dürfte, indem ich mich nicht erinnernkonnte, sie bei einem Schr:ftstell-r gesund n ->: I,abcn, ob man siegicicy im aemeii^n ^!eben ö'tcrs ''örel. Z. id. Es ist mir aufge-gebn» worden.' di4 Leute mit einander ;u vertragen! Endlichha?c ich dun!' mein Zureden, sie wieder vertragen: Es hac mirpiel Muhe gefestet, sie ;u vertragen, und dergl. Ich schlug alsoLrij'cliens voorterdncii auf, »> d fand sie ausdrücklich angefüh-ret- Er sagt: Versr, gen, einen mir einem, coiicilisre all-tjucin slicui. I>. ge.itiaiu re.iucere .ili^ni.«.

'Z6. Fehler. Mangel. Gebrechen.

s^>ie Uuvollt'ommeicheit eines Dinges, kann man einenFehler, oder einen NianFe!, oder ein Gebrechet;nennen; Aber in verschiedener Bedeutung. Das WortFehler, hat allemal eine Beziehung auf denjenigen, ires,cher an der Unvolikoinmenheit Schuld ist, oder den Feh-ler begangen hat: Nlqngcl, zeiget nur blos die Unvoll-kommenheit seil st an, ohne Absicht auf den Urheber der-selben. Gebrechen, wurde iw>N' ehemals bei den Alten,für einen jeden Mangel oder Un'/ollkoinmenhett gebraucht.Z. B. Pf. ioz. v. ?. Der dir alle deine Sünde vergiebt,und heilet alle deine Gebrechen. Syr. z. v. 12^ Spottedeines Vaters Gebrochen nicht, denn es ist dir keineEhre. Man sagte: Gebrechen an Brode, an EUdeleiden, und dergi. Ein jeder hat feine Gebrechen, unddergi. In solcher weitlauftigcn Bedeutung aber, ist esjetzo sehr veraltet, und man braucht es am gewöhnlichsten,nur von solchen Mängeln und Unvollkommenheiten des Wei-hes, wodurch der Mensch zu gewissen Handlungen un-tüchciwird, oder welche ihn zum wenigsten sehr verun-stalten.

Ein Baumeister kann einen Fehler begehen, bei demBau eines Hauses: Das Haus selbst hat alsdann einen!11.;!iIcl. Blind, lahm, einäugig, höckerig seyn, unddergleichen, sind Gebrechen. Daher kommt das Bei»wort Gebrechlich, welches man von solchem Menschen

s"gt/