Z28 Abtheilung. Einthcilung. Theilung.
6)c>', bezeichnen, und den Kindern bekanntmachen, wasjegliche bekommen wird. Wir theilen sie wirkliä)/odermachen die Theilung, wenn wir das Theil, welches jegli-ches Kind bekommen soll, von dem Ganzen absondern,und es ihm zustellen oder übergeben.
Da ein zusammengesetztes Wort, aus mehreren Thei-len bestehet, so mache ich die EmrhcilunI desselben,wenn ich diese Theile in meinen Gedanken bestimme. Z. B.Das? das ü^-ort ^»berbaumeistcr, aus drei Theilen be»siehet, deren der erste mir den Begriff eines Oberen giebt,welcher über andere geseht, oder der vornehmste unter ih.»cn ist; d?r zweite den Begriff des Bauens und der dazugehörigen Kunst; der dritte den Begriff eines Meisters indieser Kunst. Ich theile dieses Wort ad, wenn ich dieTheile, woraus es bestehet, anderen merklich mache, essey mit Worten, oder durch ein dazu erfundenes Zeichen.Und ich theile das Wort wirklich, wenn ich es von einan-der reiße od.r trenne, anstatt daß es beisammen stehensollte. So theilet Luuiux das Wort ?ecunis, in dem be,kannten Verse:
Dcücieulc ^ec« , clelicit omiisUnd (5»;nllZ das Wort Leci etariuz:
Des ^ ^ * seinem Leciet
sno es nicht beßcr geht.Auch im Theucrdank, siud bisweilen Wörter auf solcheWeise gecheilet. Z. B. Cap. 88.
Als der edle Held Thewrdank eins
mai5 mit seinem Volk geritten was.Mau k nin also die Striche, welche einige zwischenden zusammengesetzten Wörtern machen, z. E. (!)bcr-Dau-Meisrer, ganz füglich ein Alxhcilungszeichennennen, in der Absicht, daß sie die Theile, woraus das Wortbestehet, dem ieser sogleich merklich machen; Und mankann sie auch ein TheiIu»Is;cichen nennen, wenn mansie als so etwas anstehet, wodurch dicTheile,au6 welchen
das