Xl. Einleitung.
Wirkung auf das Gefühl der Lusi in uns antreffen, auchnicht aulreffen können, weil der Verstand damit unab-sichtlich nach seiner Natur nothwendig verfahrt: so istandrerseits die entdeckte Vereinbarkeit zweyer oder meh-rerer empirischen heterogenen Natnrgesetze unter einemsie beide befassenden Princip der Grund einer sehr merk-lichen Lnst, oft sogar einer Bewunderung, selbst einersolchen, die nicht aufhört, ob man schon mit dem Ge-genstande derselben genug bekannt ist. Zwar spürenwir an der Faßlichkeit der Natur, und ihrer Einheit derAbtheilungen in Gattungen und Arten, wodurch alleinempirische Begriffe möglich sind, durch welche wir sienach ihren besonderen Gesetzen erkennen, keine merklicheLust mehr: aber sie ist gewiß zu ihrer Zeit gewesen, undnur weil die gemeinste Erfahrung ohne sie nicht mög-lich seyn wurde, ist sie allmählich mit dem bloßen Er-kenntnisse vermischt, und nicht mehr besonders bemerktWorden. — Es gehört also etwas, das in der Beur-theilung der Natur auf die Zweckmäßigkeit, derselben fürunsern Verstand aufmerksam macht, ein Studium:ungleichartige Gesetze derselben, wo möglich, unter hö-here, obwohl immer noch empirische, zu bringen, dazu,um, wenn es gelingt, an dieser Einstimmung dersel-ben für unser Erkenntnißvermögen, die wir als bloßzufällig ansehen, Lust zu empfinden. Dagegen würdeuns eine Vorstellung der Natur durchaus mißfallen,durch wclche man uns vorhersagte, daß bey der min-