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Critik der Urtheilskraft / von Immanuel Kant
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z8 Erster Theil.

nen so sprechen, als ob Schönheit eine Beschaffenheitdes Gegenstandes und das Urtheil logisch (durch Begriffevom Objecte eine Erkenntniß desselben ausmache) Ware;ob es gleich nur ästhetisch ist und bloß eine Beziehung derVorstellung des Gegenstandes auf das Subject enthalt:danun, weil es doch mit dem logischen die Aehnlichkeithat, daß man die Gültigkeit desselben für jedermann dar-an voraussetzen kann. Aber aus Begriffen kaun dieseAllgemeinheit auch nicht entspringen. Denn von B?>griffen giebt es keinen Uebergang zum Gefühle dc. Lustoder Unlust (ausgenommen in reinen practifthen Ge-setzen, die aber ein Interesse bey sich führen; dergleichenmit dem reinen Geschmacksurtheile nicht verbunden ist).Folglich muß dem Geschmacksurtheile, mit dem Bewußt-seyn der Absonderung in demselben von allem Interesse,ein Anspruch auf Gültigkeit für jedermann, ohne aufObjecte gestellte Allgemeinheit anhangen, d. i. es mußdamit ein Anspruch auf subjective Allgemeinheit ver-bunden seyn.

§. 7.

Vergleichung des Schönen mit dem Angeneh-men und Guten durch obiges Merkmal.

In Ansehung des Angenehmen bescheidet sich einjeder: daß sein Urtheil, welches er auf ein Privatgefühlgründet, und wodurch er von einem Gegenstande sagtdaß er ihm gefalle, sich auch bloß auf seine Person ein»