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Critik der Urtheilskraft / von Immanuel Kant
Entstehung
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311
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Cvitik der teleologischen Urtheilskraft. z r i

Zweyte Abtheilung.Dialectik

der

teleologischen Urtheils kraft.

§. 69,

Was eine Antinomie der Urtheilskraft sey?

Die bestimmende Urtheilskraft hat für sich keinePrincipien, welche Begriffe von Objecten gründen.Sie ist keine Avtonomie; denn sie snbsumirt nur un-ter gegebenen Gesetzen, oder Begriffen, als Principien.Eben darum ist sie auch keiner Gefahr ihrer eigenen An-tinomie und einem Widerstreit ihrer Principien ausge-setzt. So war die transscendentale Urtheilskraft, welchedie Bedingungen unter Categorieen zu subsumiren ent-hielt, für sich nicht nomothetisch; sondern nanntenur die Bedingungen der sinnlichen Anschauung, unterwelchen einem gegebenen Begriffe, als Gesetze des Ver-standes, Realität (Anwendung) gegeben werden kann:worüber sie niemals mit sich selbst in Uneinigkeit (wenig-stens den Principien nach) gerathen konnte,

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