Critik der theologischen UrtheilSkraft. 37z
sten Grund der Möglichkeit derselben suchen, ohne ihmeben einen Verstand zuzugestehen, das Weltganze dochgern zu einer einigen allbefassenden Substanz (Pan-theism), oder (welches nur eine bestimmtere Erklärungdes vorigen ist) zu einem Inbegriffe vieler einer einigeneillfachen Substanz inhärirenden Bestimmungen(Svinozism), machen, bloß um jene Bedingung allerZweckmäßigkeit, die Einheit des Grundes, heraus zubekommen; wobey sie zwar einer Bedingung der Auf-gabe, nehmlich der Einheit in der Zweckverbindung, ver-mittelst des bloß ontologischen Begrifs einer einfachenSubstanz, ein Genüge thun, aber für die andereBedingung, nehmlich das Verhältniß derselben zu ihrerFolge als Zweck, wodurch jener ontologifche Grundfür die Frage näher bestimmt werden soll, nichts anfüh-ren, mithin die ganze Frage keinesweges beantwor-ten. Auch bleibt sie schlechterdings unbeantwortlich(für unsere Vernunft), wenn wir jenen Urgrund derDinge nicht als einfache Substanz und dieser ihreEigenschaft zu der specifischen Beschaffenheit der auf siesich gründenden Naturformen, nehmlich der Aweckeinheit,nicht als einer intelligenten Substanz, das Verhältnißaber derselben zu den letzteren (wegen der Anfälligkeitdie wir an allem was wir uns nur als Zweck möglich -denken), nicht als das Verhältniß einer Causalitätuns vorstellen.
Aa z