Schrift, ganz zuverlässig, bey Albrecht Pfister zu Bamberg , die Presse verlassen habe.Ich folgte hier größten Theils der mir vorgearbeiteten Beschreibung des nun verstorbenenStadtpfarrers Steiner ^, und setze aus dem Wirzburgischen Exemplar, welches dem fol-genden deutschen Vclial angebunden ist, die Bemerkung hinzu, daß dort alles so beschaffensey, und die Ueberschrift des 2iten Kapitels nicht mit römischen Zahlen, sondern wörtlich,Wie oben bey dem zweyten Kapitel geschehen, ausgedrückt worden.
Die Meinung, daß unter diesen z nunmehr bekannten Exemplaren, mehr als eine undeben dieselbe Auflage mögte befindlich seyn, ist durch genaue Vergleichung, dahin zu berichti-gen, daß sie nur durch Druckfehler, und nicht völlig diplomatische Genauigkeit der gegenseiti-gen Mittheilungen entstanden sey. Sie machen alle drey eine einzige übereinstimmende Aus-gabe aus; und daß das Wirzburgische Exemplar noch lebhafter aussieht als daS Wolfenbüt-Zelsche, kann auf sehr zufälligen Ursachen beruhen.
In welchem Jahr dies Werigen gedruckt worden? kann so bestimmt nicht entschiedenwerden, als wenn wir wüßten, daß Pfister auß.r den nun bekannten acht Stücken sonstweiter nichts gedruckt hatte. Aber wer wird sich dies auch nur im Traume einfallen lassen?Mich dünkt, es thue wenig zur Sache, ob es vor oder im I. 1462 gedruckt worden. EinPlatz mußte ihm angewiesen werden , da in der gegenwartigen Lage die Absönderung der Bü-cher mit und ohne Jahrzahl einen auffallenden Uebelstand hervorgebracht hatte,s) Meuftl- M-igaz. V. St- S. 25 u. 26.
4) Der deutsche Belial. Kl. fol. Am Ende: Albrecht pfister zu Bamberg ,
ohne Iahrzahl.
Dieses dermalen in seiner Art auch einzige Buch besteht aus 90 Blattern, und hat so we-nig als die übrigen Pfisierischen Werke Custos, Signatur u. dergl. Es ist ohne Titel. Auf derersten Seite stehet das Register oder der Innhalt des Buchs in 17 Zeilen, dessen Anfang ist:Von der Zeit der gedonten urteil.Ein ander brieff zu einem andern richter von got., Ein Brieff von Kunig iosapha zu Kuuig salomon.Em clagbrief belials. belials listigkeit.
Ein brieff vo des hinterqangö der sagt vo dem iugffen gcricbt vnd vo allenfünde wie sie gestrafft sint vnd wie sie gestrafft werd, n u. f. w.Auf der andern Seite wird Unterricht ertheilt, wie man die ve.schiedenen im WerkeVorkommenden Zeichen, Citaten und Buchstaben verstehen soll, z B. Iren- i^'. das ist ennp»cb 5,'as hcist Ollex. wo stet -ntli. das >st ein puch heist (^veli-x iullltuta u. s. w- Aufdem zweyten Blatt fo.gt die Vorrede des Uebersetzers: