bette die letzte Oelung vor der heil. Wegzehrung zu empfangen verlangt, aber nicht erhaltenhabe.
Unter den nicht mehr gewöhnlichen Segnungen kommt auch die der Pilgrime vor, dieeine entfernte Wallfahrt z. V. nach Rom oder Compostell unternehmen wollten, oder vonda wieder zurückkamen. Im ersten Falle sprach der Priester dieses Gebeth über sie: Omni-v»ten< lzin^itcrne Oo^: Kunisni Aeneris rescu'MZtoi- er nuLtor: c^ui alunlio vusro tuc>^recej)ilii vt iiet äe tsrrs nattuitsliz sue. et veniret in toreain repi^miiHoniz czuam cicigluism (iic) ^mlui!ciÄ8. nec non et vonnlum isr-il'.eliticuin in cleleno (-zcl) ts gc!c>ran»6uin inultis p-rocli^iiz veniie secisli: c^uesuinus. vt Ii-xi s^nnuloz tuo« Lei lsnctorumworum. ^. vcllimin» /e (also nicht die Heilige) neeZentes: g oclicul!8 vmin-
duz exug3 etc. Sonst kommen keine Keneuictionez vor, a!s die noch-jetzt an gewissen Fest-tagen in der ganzen Katholischen Kirche gebräuchlich sind, mit der Warnung: itn tamen,c^uoci oralittnes et cic^eecativnez iuxtg lituin ecclelie ^üinuerAeniiz ol'leruentui^ etnulIs extisnea a^inis^e-nttur. Ht Ii»L cÜctinn sius reZuIa in liuxiuüx /-eue^/5//v^?tLsttenciencl-i et odseru-anä-i elt. Es finden sich da keine Teufelsbcschwörungen, keine Seg-nungen der Donnerwetter, Viehstalle, Gefpensterwohnungen, Ehebette u. s. w. womit nach-her die Exempte Geistlichkeit mancher Orden den Bischöfen eine Nase gedrehet hat, dienoch auf dem heutigen Tage ihre gerade Richtung nicht überall echaltsn hat. Von dieserAgcnd kamen in den Iahren 1501 und -514 neue Auflagen heraus, welche, da sie inAbsicht auf die Liturgie keine merkliche Veränderungen litten, unten nach der Zeitordnungangezeigt werden sollen.
Es wird nicht am unrechten Orte seyn, die nachgefclgtcn Agenden hier mitzunehmen.Die Reformation scheint der vorher zu Bamberg so blühenden Buchdruckerkunst nicht günstiggewesen zu seyn, denn die ^Zencio Linn'osi'Aen. IIvc eil, Kituuin IIccje.^gs>!^c)t-uin Is-cuncium vlmn imvei'islix l^cele^se et TvÜcovgtu» liliinlzc-i^. ivliclg et Jc^urats 6e-s!.i!ntio, in ciuaz paitez teetz — ^uü'u et auctoritste ?veveienc!i!llnn in (,'Inistv ?a-tris, et ülul^rii^uni krinciniz ac I). O. Linest! ?.vlsenpi lZ-imbeic-. eiiitz ex nmmul^üizin 4, mußte zu JngolstM bey David Sartorius im I. 1Z87. gedruckt werden. Die vorigeAgeüd ist zum Grund gelegt. Die. Kehrseite des Titelblatts mmmt das alleinige in Kupfergestochene Wappen des Bischofs ein. Es lohnt der Mü!)e, dessen voranstellendes Schreibenan die Seelsorger hier beizusetzen: Luin in eo clekeit niniilitiz curs votilllmum voc5-ni,nt lioi et uuivecso 5uo Zce»i ottennsu», es (ZiliZenter viocuiet, (ju^e et sä ulzeriuien»sönae (^oetiinae sruetum, et 2.! cliZn^m cieccntemc^ue saciamentvium sc!iniii!si?at!vnenipeninenr: tuin Oei ßi.nia au I?,oilcov!ttU8 cii^nitatein vo>.gli, conlilig nnlira Nütiin cc>revvL3viinu!j, ne c^ulci urii^us liuic muneri nvlirc) äeelle voiltt. Loin^eiiinuz cc^ts
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