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56) Ztstuta 8)'no^g!i!i ^n 8^noclc> publica per l^euerencliilimum jn Llnitlci pa>Nein et 6nm cinin (ZsoiZium cle! Zrstla episcc>j)uin Kambsi'Aeiilem in eccisliaKsinIzeiAeliU celebrata et ^udiicata. Am Ende: ImjZieHum l'gmlzsi^e per
riroviclu virum ^vliannem kseill, ^uno 1509. Die vltimz ^uAusii, 5c>I.Es ist dieses die zweyte Ausgabe von den 8tatmiz S^nocislibus. Ludew ig I. c. p. 15hielt sie für die erste, und kannte jene von 149- nicht. Da beyde übereinkommen, so isthier wenig nachzuholen. Bey Ludew ig I. e. p. 1196 5^ findet man sie abgedruckt, abermit vielen Druckfehlern. Merkwürdig ists, daß von keiner pabstlichen Vestattigung Meldunggeschieht, sondern der Bischof sich vielmehr auf das Concilium von Basel bricht. Bey denVorschriften in Absicht auf clerikalische Kleidung kommen Ausdrücke vor, welche dermalenkaum zu verstehen sind; man müßte dann Portraits und andere Gemählde aus jenen Zeitenzu Hülfe nehmen.
Der Titel ist mit Missallettern, die Endanzeige mit Monchsschrift gedruckt. Hirsch hatdies Werk Kli1Iei,-,r. l. p. 5 , aber, wie er gewohnt ist, nur sehr kurz angeführt. Exemplaredavon befinden sich zu Langheim, und bey den Carmeliten zu Bamberg. S. auch Panzers^nugl. t^v^i-. Vol. VI. ri. 72. n. z.
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57) ^li'ssüle K-Ui'zvonenls. LsinderAae 1510 xer ^oli. ?5ev1. ioi.Herr Gemeiner führt es S. 166 an, und ich habe ein Exemplar davon in der Bib-liothek zu Langheim gesehen. Es stimmet mit den alteren schon rccensirten Ausgabenüberein.
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58) Dye le-gend vnd leben des heylige sandt Keyser Heinrichs der nach cristivnferS Hern geburt Tausent vnd ein iar Römischer kunig erwelt worden ist. Vnd'nach cristi gcburt Tausend vnnd dreuzehen iar von babst benedicto zu keyser zuRom gekronet worden ist, vn gestorben nach crist geburt Tausent vier vnd Zmeinhigiar. Am Ende: Nach Cristi vnnserö Herrn gepurt, Fünsshehen hundert vü iinEylssten jare ist dycse Legend des lcbenö der heiligen patron und Stieffter des löbli-chen siieffts Bamberg , sant Keyser Heinrichs, vnd ftiner gemahel sant Kungundcnauß latein in Tewhsch, durch de geistliche Herrn Nonosiu Cusier des Closterö auffdem Mcmcbpcrg sant Benedicten ordens, gchogen, Vnnd durch mich HanßPfeyU daselbst getrückt. In 4.Auf der ersten Seite ist ein Holzschnitt, welcher den Kaiser nebst seiner Gemahlin vorstel-let, wie beyde den Dom (nicht, wie Herr Panzer in seinen Annalen S. 22L sagt, die Ctcffans-
K 2 kirche)