Teil eines Werkes 
Theil 3 (1741) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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zs Lap. I. Verzeichnisi

begangen, wovon Herr Sünemann in seiner Kon-tiu 8criptnrum eciicorum st^üe ineclirol-um p. 40.hinlängliche Proben gegeben hat. Es hat nemlichHerr Nlarchand aus dem bekannten Buchdruckerzu Nürnberg Roburgern eine Stadt Roburggema-chet, allwo man 1482. die Büchdruckerkünst getrie-ben hat- p. I. p. 77, und ?. II.p. 140. Jngleichenhat er sich auch die Freyheitgenommen aus denWor-ten «7-^ einen Ort zu machen welcher

LiKsrcl! heißt, allwo man 1485. Bücher gedruckthat. Der bekannte Augustiner Mönch Jordan hatdie Ehre, daß er nunmehr» auch zu einer Stadt ge-macht worden ist. Herr Marchand sagt uns, daßein Buch ^rricuü psllionig dkrilti cum "I'^enremg-ris vocumenris: ^o?-^??//> (zu Jordan) gedrucktsey, p. 85- l- Er hat ferner gesetzt, zu Rostockwäre 1474. die erste Ausgabe des Aacrantit besorgtworden, welches abermals wider die Wahrheit. Dennsie kam 1488- zu Wittenberg heraus. Von der al-ten CöllnischenChronicke hat er t^irione« von 1489.1490 l494. angeführt, wovon keine in dcrWeltist.Man hat nichts mehr, als eine von 1499 Berulmsheißt allemal fälschlich Betulejus p. 5. und anderswo. So weit Herr Bünemann, Endlich folgennoch einige nicht unangenehme Anmerckungen, welchedie alten Bücher betreffen. Einige davon, spricht er,sind zweifelhaft, wenn sie gedruckt worden, anderewerden schlechterdings'aus Irrthum alrer, oder jün-ger gemacht, ais sie sind. Bey einigen hat man mitFleiß die Jahrzahl verändert, bey andern ist sie uner-forschlich, worunter er folgende rechnet: KnorMiin/^nno vumini K!, lc'. Vjili. er erklahrt selbi-ge vor 1499. und dieses hat seine Nichtigkeit. Denn

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