Teil eines Werkes 
Theil 3 (1741) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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Cüp. t. Vcrzeichniß

V

Beschluß macht ein 8upolememurn l^ibl-oi-um S^c.XV. exLU^vrum M-c^. ^//?/?t6/>/?' /^nnskes ex Li-diiorkeci8 pudüci« l^liea/wus, welchem erst einevigtribe cle lib^isügrio incins, inglei^HeN eine vizlei^ugtin 6e iiblis czuibiz^clgm 6iLc.. X V. i'nprellixvorge-fetzt ist. Es steckt in diesen wenigen Bogen unge-mein viel Fleiß, ob der Herr B^'iÄsftr gleich ver-schiedene Vorgänger hierinnen gehabt hat, welche eraus Bescheidenheit nicht nennet, wenn er sie wider-legen will. Auch mir hat man dergleichen Höflich-keit wiederfahren lassen. Ich will aber so aufrichtigseyn und mich selbsten nennen. Denn p 4. spricht! er:Csgiebteinige, welche, jedoch mir wenig Wahrschein-lichkeit, murhmassen, daß Andreas Frlßner zu al-lererst eine Äuchdruckerey nach Leipzig gebracht(imuülle) habe. Unter diesen einigen stecke ich nunauch mit, weil ich diese Mulhmassung in meinem er-sten Theil l>. 84- zum Vorschein gebracht habe. DieUrsache, warum er diese Muthmassung nicht vor wahr-scheinlich annehmen kan , ist folgende: Herr Hrißnerwar hier zu L ipzig ein öffentlicher Lehrer der Gottes -gelahrheit, und hernach gar Nector Magnificus.Diese Ehrenämter sind mirwichtigen Geschäften ver-knüpft, folglich ist es nicht wahrscheinlich, daß er zu-gleich Äüch?r gedruckt habe Man weiß auch keineintziges anzuführen. Alleine / es ist ja die Fragenicht, ob er sich als Nector Magnificus, oder alsein öffentlicher Lehrer in die Druckereygesteliet. undven Winckelhacken, oder den Bengel in die Händegenommen habe? Dieses lasse ich mir selbsten nichtträumen. Sondern die Frage ist: ob er eine Dru-ckerei), und zwar die erste in Leipzig aufgerichtethqhe? Und dieses bejahe ich, als eine Muthmassung,

bis