vom Jubelfest 1740.
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mir Christlicher Andacht und Dancksagung. Diebeyden darauf folgenden Tage verfügten sie sich nebstihren Familien und Angehörigen zusammen, und ge-nossen in stiller Freude und Ergötzlichkeit der vorhan-denen Gaben GOttes. Sie suchten auch durch al-lerhand Gedichte das Andencken der Jubelftyer zuverewigen. Dahin gehören nun vornehmlich: 1)Die Dancksagungsode. an den allerdurchl. Königvon Preußen Friedrich ll. welche von den Uni-versitatsbuchdruckern / .Johann Friedrich , I»'hann Christian, und 'Johann Heinrich Gru-nerten, ingleichen von Johann Justin Genauernüberreicht wurde; 2) Die von dem Universitatsbuch-drucker Christian L.udrvig Gymphern herausge-gebene teutsche Ode von dem göttlichen der Äuch-druckerey; z) Das von denen sämmtlichen Kunst-verwandten in des Herrn Johann Christian Hilli-gers Officin aufgerichtete Denckmahl göttlicherGüte; 4) Das erneuerte L.ob der edlen Buch-druckerlinnst von denen sämmtlichen Kunstverwand-ten in Herrn Johann Heinrich Grunerts Officin;5) Endlich das Ieftyerce dritte Jubiläum deredelsten Zuchdrucr'erkunst von denen in HerrnJohann.Justin Gebauers Officin stehenden Kunst-verwandten , in gebundener Schreibart. Den Be-schluß dieser Jubelanstalten machten die eingelauffe-nen gelehrten Ehrenschriften der Herren Prvfessorun»und anderer Gelehrten. Endlich hat man auch nochden 2?. Jul. auf dem Königl. Padagogio zu Glau-cha bey dem Sommerexamine einige junge Rednerwohlgefttzte Reden zum Lob der Buchdruckerkunst hal-ten lassen, welches man hernach am 26. Augusti ebendaselbst noch einmal gethan har. Dieses Andencken