von einigen Buchdruckern. 2-y
wie man aus verschiedenen lateinischen Briefen wahr-nehmen kan, die er in seinem männlichen Aller aneinige Gelehrte geschrieben hat. Die Buchdrucker-kunst hatte er bey dem bekannten Hanß L.ufcen zuWittenberg erlernet. Nach ausgestandenen Lehr-jahren begab er sich erstlich nach Basel , und end-lich nach Leipzig , allwo er bey Johann Rhambain Condition gestanden Von Hieraus wurde ernach Görlitz beruften, eine Buchdruckerey an zu legen.E.E. Rath daselbst räumte ihm so gleich die alte Schulezur Wohnung ein, worinnen er sich bis 157z befun-den hat. Er schafte sich nicht allein teutsche undlateinische, sondern auch griechische und ebraische Buch-staben an, wodurch er sich bey den Gelehrten der da-mahligen Zeiten sehr beliebt und bekannt machte. Erlegte sich sogleich einen Buchhandel zu, worüber ervon Kaysern und Fürsten mit schönen Privilegiennicht nur, sondern auch von Rudolph ll. mit einemansehnlichen Wappen begnadiget wurde. Es haltdasselbe in sich.- Einen in zwey Theile getheilten Schild,dessen Obertheil ein geflügelter Engelskopf, der Unter-theil aber zwey Slreiffen fasset, dabey einen geschlos-senen Bund/ zum Kleinod aber einen mit zwey ge-schlossenen Engelsköpfen, und zwey durchgezogenenFlügeln versehenen Engelskopf hat. In seinen vonihm gedruckten Büchern führte er nach der Art derdamahligen Zeiten cbenfals ein gewisses Druckerzei-chen, welches jedoch in Teutschen und Lateinischeneinigermassen von einander unterschieden ist. ImLateinischen sind es zwey aus dem Wolcken zusam-mengeschlossene Hände/ die ein Füllhorn halten, mitder Umschrift: ^n/'?-. ^>/t/?6.
Eben dieses Zeichen und mit eben der Überschrift hatte
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