Teil eines Werkes 
Theil 3 (1741) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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296 Tap. V. Fortgesetzte Nachricht

war ein hoher Fs!sen, auf dessen Spitze ein Peliccwdie Jungen mir seinem Blme fütterte. Siehe 1 ^K.XlV. u. z.

5)elMstadk°

Der ehemahls berühmte Evangelische Lehrer derGottesgelahchcir Georg Calixtus hatte ehedessen eineDmckerey auf seine eigene Kosten erhalten, und durchFactors verwalten lassen. Bon denselben sind nurzwey bekannt; Der erste ist Henning Müller, undder andere Johann Georg Tägsr. Von dem letz-ten habe folgendes Buchdruckerzeichen gesehen, dar-innen-die Buchstaben 5. v. verzogen sind, mitdexÜberschrift: v/>^/. Siehe

X-V. u. 4.

Bon den jetzigen Buchdruckern dieses Orts Habsich bereits im andern Theil p. 64. gehandelt. Manlese l° 5. vor i z. z i. und 1.7. vor i s. lese 17.

Heydelberg.

In dieftr Bischöflichen Residentzstadt bekam dieBuchdruckerkunst frühzeitig ihren Wohnplatz, ob ichgleich nicht sagen kan, wie der erste Buchdrucker ge-heissen hat. Herr Marchand berichtet p. 7z. daßopuiculum, ?/o/c<? ?e inlcri-xcum^. daselbst 1482. gedruckt worden sey. HexrL.esier hingegen erzehlet p. 54. daß Heinrich Rno-blöyer im Jahr 1494. lateinische Kymnns ans Lichtgestellet habe. Nach dessen Bericht hat auch Hannsvon i^audenbach daselbst eine Druckerey gehabt,und sein Grab gefunden, indem er daselbst 1514. ge-storben .ist. An dem Auaustinerkloster war vor der

Aer-