von einigen Buchdruckern. ZO5
den Rücken ansehen, dahero er das Unglück hatte,daß er als Gesell zu Slave sterben muste. Unterdes-sen stund die Druckerey einige Jahre stille, bis derjunge Michaelis selbige übernehmen könnte. Erlernte zu dem Ende bey Herrn Christian Gcholvindie Buchdruckerkunst. Es drangen aber die Schuld-ner drauf, ehe er noch mannbar wurde, daß dieDruckerey an Herrn )ohann Andreas Zstbau- nverkaust wurde, welche nunmehro Herr MichaelHennig besitzet.
?SA li? bey Herrn Johann Erich Hahns Le-ben verhäir sich die Sache in AnselMg seiner Witt-we also: Nach dessen Tod heyrathete sie TheodorFleischern, Buchhändlern in Jena. Anfänglich wardiesir Herr Fleischer gesonnen l58o die Buchdru-cke', kunu unter gewissen von ihm vorgeschlagenen Be-dingungen zu erlernen. Meil abe> selbige also beschaf-fen waren , daß die Gesellschaft nicht damit zu frie-den jeyn konnte, so sahe er sich genöthiget die Dru-ckerey an seinen Herrn Bruder Christoph Fleischern,weichet zu Rudolstadt eine eigene Buchdruckerey ge-habt hatte, käuflich zu überlassen, und seine EhefrauMit nach Jena zu führen. Und von diesem letzternHerrn Fleischer ist die Hahnische Buchdruckerey üls-denn an den annoch lebenden Herrn Georg Gaalba-chen gekommen. S- Werthere Nachricht p. z89»§ ?s.
. l^sZ. iis. bey Herrn Michael Vogt , ist hinzuzu-setzen , daß dessen Buchdruckerey an Herrn JohannChristoph Brandenburgern gekommen sey, nach-dem sie einige Jahre stille gestanden hatte.
119, bey Herrn Iustinus Brandt ist anzu»U Met»