Teil eines Werkes 
Theil 3 (1741) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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von einigen Buchdruckern. z6z

dieses folgendes Buch, welches auf der Stadtbiblio-theck! daselbst aufgehoben wird. Es führt die Auf-schrift: ?w!vmTl LeoZl-s^Kig, lsrine tiicolsonis (Zermsriv imsrprete. Lum ^rszfsriorie giä ?gu!.II pomiticem. Imprells V!m» opers K expenlis/«M ^^M-?»o 6eVelietil8,pel-proui5orem luum M./^e»-. Vlm. 1486. in Fol.

5) Hannß Varnier, ein Frantzose, wurve umdas Jahr 1528. bekannt. Im Jahr 1536. druckteer den ersten evangelisch-Lutherischen Catechismumallhier. Biß gegen das Jahr «549. hat er seineKunst getrieben, da ihm der Druck der wider dasInterim geschriebenen Bücher verbothen wurde. Hier-auf folgte

.6) Oßrvald Gruppenbach, von Tübingen , 156z»

7) f>aut Hiebner, von Diilingen, 1570.

8) Johann Ancon Ulhard , 1579 -1608-

9) Johann Meder, von Launigen, wurde i6ir.Hieher beruffen. Er hat sich absonderlich wegen sei-nes silberweisen Druckes berühmt gemacht, worin-nen die Ulmischen Statuten gedruckt sind. Nach des-,sen Tod führte die Wittwe mit ihren beyden Söh-nen Johann Sebastian, und Michael von 1624.-1634. die Druckerei) fort. Meine sie trennten sich

. hernach von einander.

10) Johann Sebastian Moder, trieb anfänglich1634. die Buchoruckerkunst alleine. Er nahm abevIonas Säur zuni Gehülfen an. Des erstem Witt-we führte hernach bis 16,7 die Mederische Dru«ckerey fort. Alsoenn heyrathetesieSaichasar Rühn.

»l) Michel Meder, hat sich vermuthlich nachStralsund gewendet, nachdem es in Ulm nicht rechcsott wollte.

l-)