in die allgemeine Geschichte. 47
Jahre nach unserer noch folgenden Epochen merken, daß JahreA d große Eroberer in dem ersten Jahre seines v- Chr.Grl'-
-".a om. ^ Wiedererbauung der Stadt Rom ,
und der Einführung der Juden in Iudaa, die
nöthigen Befehle gab.
Bey dieser Stelle müssen wir ein wenig stillsstehen, weil dieser Theil in der ganzen altenChronologie wegen der Schwierigkeit, die hel-lige Geschichte mit der weltlichen zu vereinigen,der verwirrteste ist. Sie werden ohne Zweifelschon bemerkt haben, Nlonseigneur, daß dasje-nige, was ich vom Cyrus erzählt habe, sehr vondemjenigen unterschieden ist, was sie im Justingelesen haben; daß dieser Geschichtschreiber nichtvon dem andern assyrischen Königreiche, auchnicht von den berühmten assyrischen und babylo-nischen Königen redet, welche in der heiligenGeschichte so bekannt sind; daß endlich meineErzählung mit demjenigen wenig zusammen-stimmt, was uns dieser Schriftsteller von dendrey ersten Monarchien erzählt; von der Mo-narchie der Assyrier, welche sich in der Persondes Sardanapalusgeendigt; von derMonarchieder Meder, welche in der Person des Astyages,des Großvaters des Cyrus, aufgehört; und vonder Monarchie der Perser, welche unter demCyrus ihren Anfang genommen, und durchAlerandern, den Großen, ihre Endschaft erreichthat.
Sie können zu dem Justin den Diodor, unddie meisten andern griechischen und lateinischenSchriftsteller setzen, deren Werke uns übrig
geblie-
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