Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
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in die allgemeine Geschichte. 55

Jahre nuck allen griechischen Geschichten, die uns übrig sind, JahreEt-idlRml^^^'' worden, und man hat alle diejenige^br. Geb-.'Zeit, welche zwischen dem Sardanapal, und demCyrus verflossen ist, den Medern allein zuge-rechnet.

Man braucht es also nicht, sich so viel Mühezu machen, um in diesem Stücke die weltlicheGeschichte mit der heiligen zu vereinigen. Dennwas das erste Königreich der AsHrier anbelangt,so sagt die heilige Schrift nicht mehr, als einWort, und dieses nur im Vorbeygehen, davon,und nennt weder den NinuS, den Stiffter diesesReiches, noch einen einzigen von seinen Nach-folgern, den Phul ausgenommen; aus der Ur-sache, weil ihre Geschichte mir der Geschichtedes Volkes Gottes nichts gemein hat. Wasdie Könige des andern assyrischen Reiches be-trifft, so haben die meisten Griechen entwedergar nichts von ihnen gewußt, oder weil sie die-selben nicht genug gekannt haben, sie mit denersten vermengt.

Wenn man also wider meine Erzählung derassyrischen Reiche diejenigen unter den griechi-schen Schriftstellern anführen will, welche diedrey ersten Monarchie!, nach ihrem Gutdünkenanordnen, und welche die Medcr auf das alteaMische Reich folgen lassen, ohne des neuernzu gedenken, welches nach der heiligen Schriftso machtig gewesen ist: So darf man nurantworten, daß ihnen der Theil dieser Ge-schichte nicht bekannt sey, und daß sie denenSchriftstellern ihrer Nation, welche sich amsorgfältigsten um die Geschichte bekümmert, undD z die