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7O Bischof Bossuets Einleitung
Ichrcnach Zwistigkeiten. Diese beyden Völker, welche ^MreRadtRom'^'^'lch aufeinander waren, theilten sich in v.Chr. Geb.z2^. ganz Griechenland . Pericles, ein Athenienser, 4Zl»fing den peloponeslschen Krieg an, in welchemsich Theramenes, Thrasibulus, und AKibia-' des, alle Athenienser, sehr berühmt machten.Brasidas , und Mindares^ Lacedämonier, star-ben in diesem Kriege, da sie für ihr Vaterlandstritten. Dieser Krieg dauerte sieben und zwan-zig Jahre, und endigte sich zum Vortheile derLacedämonier, welche den Darms Nothus,den Sohn und Nachfolger des Darius, auf ihreZ5v. Seite gebracht hatten. Lisander, welcher über 404»die Seemacht der Lacedamonier gesetzt war,nahm Athen ein, und änderte die Regierung.Allein Persicn empfand bald, daß es die Lacedä-monier hatte zu machtig werden lassen. Sie 4.01.unterstützten den jungen Cyrus in seinem Auf-stande wider seinen ältesten Bruder, den Arta-xerres, den Sohn und Nachfolger des Da-rius , der wegen seines vortrefflichen Gedächt-nisses , Mnemon genannt wurde. Dieser jun-ge Prinz, welcher durch seine Mutter, Parisa-tis, aus dem Gefängnisse und vom Tode errettetworden war, dachte auf Rache, gewann diepersischen Landvoigre durch seine unendlichen An-nehmlichkeiten, gieng durch Kleinasien , undbot dem Könige, seinem Bruder, in dem Her-zen seines Königreiches eine Schlacht an, ver-wundete ihn mit eigner Hand, und kam durchseine Vermessenheit um, da er sich allzufrüh fürden Ueberwinder hielt. Die zehntausend Grie-chen , welche in seinen Diensten waren, be-wert-