Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
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m die allgemeine Geschichte. 7l

^ahre nach wcrkstelligtcn den erstaunliche«, Rückzug, bey JahreStMAv? welchem noch gegen das Ende Xenophon , die- v.Chr. G«b' ser große Philosoph und Feldherr, 'Anführerwar. Er hat auch selbst die Geschichte diesesRückzuges geschrieben. Die Laccdämonier fuh-ren fort, das persische Reich anzugreifen. Agesi-

Z)8. laus setzte dasselbe in Kleinasien in Furcht und zZ6«Schrecken; allein die Zwistigkeiten Griechen-landeö nöthigten ihn, in sein Land zurückzukeh-ren. Um diese Zeit wurde die Stadt der Ve-jenter, welche beynahe so ansehnlich und be-

z6o. rühmt, als die Stadt Rom war, nach einer zy^zehnjährigen Belagerung, und nach verschiede-nen Abwechselungen des Kriegsglückes, von denRömern unter der Anführung des CamilluSeingenommen. Seine Großmuch verhalf ihmnoch zu einer Eroberung. Die Falisker, die erbelagerte, ergaben sich ihm, weil sie davon ge-rührt worden waren, daß er ihnen ihre Kinderzurückschickte, die ihm ihr Lehrer vcrrätherisch zu-geführt hatte. Rom wollte nicht mit Ver-rathereyen überwinden, noch sich die Nieder-trächtigkeit eines Treulosen zu Nutze machen,der den Gehorsam einer unschuldigen kleinenJugend misbrauchte. Kurze Zeit darauf fie-

z6z. len die Gallier, die an der Seine wohnten, zy>.in Italien ein, und belagerten Clusium. DieRömer verlohren die berühmte Schlacht bey

364« Allia wider sie. Ihre Stadt wurde eingenom- 390.men und verbrannt. Unterdessen, daß sie sichim Capitol vertheidigte«,, brachte CamilluS , densie verwiesen hatten, ihre Umstände wieder in einE 4 glück-