74 Bischof Bossuets Einleitung
IabrenochEr rächte den Tod seines Vaters, demü- JahreÄ Nöthigte die rebellischen Völker, welche seine«-Chr. Geb.
419. Jugend verachteten, schlug die Griechen, diesich vergebens bemühten, sein Joch abzuwer-fen , und verwüstete Theben, wo er nichts,als das Haus und die Abkömmlinge des Pin-dars verschonte, dessen Oden Griechenland be-
420. wunderte. Nach so vielen glücklichen Unter- ZZ4'nchmungen zog er mächtig und siegreich an der
421. Spihe der Griechen wider den DariuS aus, ZZZ»42z. überwand ihn in drey ordentlichen Schlachten, W.424. zog in Babylon und Susa ein / zerstörte Per- ZZv»427. sepolis , den alten Hauptsitz der persischen Kö- Z27.
nige, setzte seine Eroberungen bis nach Indien4Zo. jvrt, und starb zu Babylon in seinem drey und Z24.
dreyßigsten Jahre.421. Zu seiner Zeit erregte Manasscs, ein Bru- Zzz.der des Hohenpriesters, JadduS, unter denJüdcn Uneinigkeiten. Er hatte die Tochtevdes Sanaballat, eines Samaritancrs, denDariuS zum Landvogte dieses Landes gemachthatte, zur Ehe genommen. Ehe er dieser Frem-den den Scheidebrief geben wollte, wozu ihnder hohe Rath zu Jerusalem und sein Bruder,Jaddus, antrieben, so nahm er lieber die sa-maritanische Secte an. Verfchiedne Jüden,welche einem gleichen Tadel entgehen wollten,gesellten sich zu ihm. Von der Zeit an beschloßer, einen Tempel bey Samaria auf dem Berge,Garizim, zu bauen, den die Samaritaner fürgesegnet halten, und wollte sich zum Hohenprie-ster dieses Tempels machen. Sein Schwie-gervater, welcher bey dem DariuS in großem
Ansehen