Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
73
Einzelbild herunterladen
 

m die allgemeine Geschichte. 75

<-Mreach thcbanischen Völker, die noch unter dem Epa- JahreStad^n ""nondaS Dienste gerhan, und besonders die °-^r- G^ ^ 'geheiligte Schaar, welche man die Freundehieß, und die sich für unüberwindlich hielt,übern Hausen warf» Da er also Meister vonGriechenland war, und durch einen Sohn vonso großer Hoffnung unterstützt wurde, so gienger mit größern Absichten um, und sann aufden Untergang der Perser, gegen welche er mmobersten und allgemeinen Feldherrn erklärtwurde. Allein ihr Untergang war dein Alex-417. ander seinem Sohne vorbehalten» Mitten Z57.unter den Feyerlichkeiten emer neuen Vermah-lung wurde Philippuö vom Pausanias, einemjungen Menschen aus einem guten Hause, uin-gebracht, weil er ihm nicht Gerechtigkeit hatte wie- z^6.Verfahren lassen. BagoaS, ein Verschnittener,tödtete in eben dem Jahre den Arses, Königvon Persten, und setzte an seine Statt den Da-rms CodomannuS , einen Sohn des ArsameS, aufden Thron. Er verdient wegen seiner Tapfer-keit, daß man die Meynung, welche ohnedicßdie wahrscheinlichste ist, für wahr annehme,welche ihn aus der königlichen Familie herkom-men laßt. Also fingen zween muthige Könige,Darius, ein Sohn des Arsames, und Ale>. ander,ein Sohn des Philiopus, ihre Regierung zu glei-cher Zeit an. Sie sahen einander mit einemneidischen Auge an, und schienen dazu gebohreirzn seyn, daß sie sich die Herrschaft der Wclcstreitig machen sollten. Allein Alerander woll-te erst sein Reich befestigen, ehe er es unternahm, -mit seinem Nebenbuler einen Streit anzufangen.

E 5 Er