Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
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in die allgemeine Geschichte. 75

Jahre nach Anseben stund , versicherte ihn des Schußes JahreSMtR-m!'d> Prinzen, und die Folgen waren noch v.Chr.Geb.glücklicher. Alexander wurde machtig; Sana- M.ballat verließ seinen ehmaligen Herrn, und führtedem Ucbcrwinder Völker zur Belagerung derStadt TyruS zu. Folglich erhielt er alles,was er wollte; der Tempel auf dem Berge Ga-rizim wurde gebaut, und der Ehrgeiz des Ma-nasses befriedigt. Die Juden blieben unter-dessen den Persern bestandig getreu, und ver-sagten dem Alexander die Hülfe, die er von ih-nen verlangte. Er gieng auf Jerusalem mitdem Entschlüsse los, sich zu rächen; allein eränderte sich bey dem Anblicke des Hohenprie-sters , der ihm mit allen Opferpriestern in ihrenAmtskleidungen, und mit dem ganzen Volkeentgegen kam, welches weiß gekleidet war, undvor den Priestern vorangieng. Man zeigte ihmdie Prophezeyungen, in welchen seine Siegevorherverkündigt wurden; diese waren dieWeissagungen Daniels. Er gestund den Ju-den alle ihre Bitten zu, und sie blieben ihm ebenso getreu, als sie den Königen in Pcrsien getreu ge-blieben waren.

Unter diesen Eroberungen führten die Römer Z26.mit den Samnitern, ihren Nachbaren, Krieg, 325.und hatten erstaunliche Mühe anzuwenden ehe Z24.sie sie überwältige» konnten, ungeachtet der Ta-pferkeit und der Anführung des Papirius Cursor,eines ihrer berühmtesten Feldherren. Nach demTode des Alexanders wurde sein Reich getheilt. 324.Perdiccas, Ptolomäus, ein Sohn des Lagus,Antipater, und sein Sohn, Cassandcr, mit ei-nem

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