8O Bischof Bosstttts Einleitung
^ahre nach Sprache, die mit Hebraismen vermengt war, Jahre^s.^;^ welche man den hellenistischen Dialekt nennt. v.^Geb.^"°"^'"'Die siebzig Dolmetscher und das neue Testa-ment sind in dieser Mundart geschrieben *.Während dieser Zerstreuung der Juden war ihrTempel auf der ganzen Erde berühmt, und alleKönige im Oriente schickteil ihre Opfer dahin.. Der Occident war unterdessen auf den AuSgangdes Kriegs der Römer mit dem Pyrrhus auf-merksam. Endlich wurde dieser König durch
47?» den Eonsul CuriuS geschlagen, und gieng wieder 275. -nach Epirus zurück. Er blieb daselbst nichtlange ruhig, und wollte sich wegen des schlimmenFortganges seiner Waffen in Italien an Mace-
480. donieu erholen. Antonius Gonatas wurde in 274.Thessalonich eingeschlossen, und genöthigt, demPyrrhus den übrigen Theil seines Königreiches
482. Preis zu geben. Er faßte aber unter der Zeit 272«wieder Muth, da Pyrrhus, welcher immer un-ruhig und ehrgeizig war, mit den Lacedamoniernund Argivern einen Krieg anfing. Die beydenfeindlichen Könige wurden zu gleicher Zeit vonzwo verfchiednen Parteyen durch zwey verschie-dene Thore in Argos eingelassen. In der Stadtfing sich ein blutiger Streit an; eine Mutter,welche sah, daß Pyrrhus ihren Sohn verfolgte,der ihn verwundet hatte, warf einen Stein auf
diesen
* Dieses wird von vielen Gelehrten bestrittm.Man sehe davon nach: 8a1mailum in tunere er oi-tile^io linguie lielleniiricse; ^nron.LI.i-clclvzUulnin auÄor. tzcr. clail'. rom . I p. 2 c, 2. kteirerum incrirlc. llicr. v.78,79; er kadric. IZibliocli. (Iraecumübr^ IV c, 5. Der Uevers