Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
81
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in die allgemeine Geschichte. 8l

^ahre noch diesen Prinzen, und zerschmetterte sein Haupt. Als Jahreder Erb. der Antigonus eines solchen Feindes los worden war, v> Chr. GehStadt Rom. ^ er wieder nach Macedonien, in dessenBesitze seine Familie nach einigen Veränderun-gen ungestört blieb. Der Bund der Achäecverhinderte ihn, daß seine Macht nicht zunehmenkonnte. Dieser war die letzte Zuflucht der grie-chischen Freyheit, und sie war es, welche die letztengriechischen Helden, den Aratus, und Philopömcn 'hervorbrachte. Die Tarentiner, welche PyrrhuSimmer noch in der Hoffnung seiner Hülfe erhaltenhatte, riefen nach seinem Tode die Carthagmen-ser zu ihrem Beystande. Dieser Beystand halfihnen nichts; denn sie wurden mit den Brutiernund Samnitern, ihren Bundsgenossen, geschla-gen. Diese wurden endlich gezwungen, nach-dem der Krieg sieben und zwanzig Jahre gewährthatte, sich unter die römische Herrschaft zu be-geben. Tarent folgte ihnen kurz darauf nach;die benachbarten Völker hielten es mit den Rö-mern nicht aus, und also wurden alle alten Völ-ker Italiens unter das Joch gebracht« DieGallier, welche sehr oft geschlagen worden waren,wagten es nicht, einige Bewegung zu machenSo waren die Römer endlich, nachdem sie 48c)Jahre lang Krieg geführt hatten, Meister inItalien , und fingen an, über die Angelegen-heiten außer Italien ein Auge zu haben. Siefingen an, die Carthaginenser zu beneiden, wel-che in ihrer Nachbarschaft durch die Eroberun-gen , die ihnen in Sicilien glückten, allzumächtig

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