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82 Bischof Bossuets Einleitung
^ahre nach wurden. Aus Sicilien unternahmen sie es ^ahre8adtRvm! so gar, ihre Macht über sie und über Italien aus-Chr. M.,' zubreiten, indem sie den Tarentinern benstunden.Die Republik Czrrhago hatte die beyden Küstendes mittelländischen Meeres in ihrer Gewalt.Ihre Herrschaft gieng beinahe über ganz Africa ,und breitete sich auch durch die Meerenge nachSpanien zu aus. Da sie die Herrschaft überdas Meer und die Handlung hatte, so warenihre Kriegsheere in den Inseln, Corsica, und Sar-dinien , ausgestiegen, und hatten sich derselben be-mächtigt. Sicilien konnte sich schwerlich ver-theidigen, und die Gefahr bedrohete Italien allzunahe, als daß sich dasselbe nicht hätte fürchten
49^» sollen. Daher kamen die punischen Kriege, un- 264.geachtet der Vergleiche, welche von beyden Thei-len schlecht beobachtet wurden. Der erste puni-sche Krieg lehrte die Römer, zur See streiten.
494. Sie waren gleich das erstemal Meister in einer 26«.
495> Kunst, die sie nicht kannten, und der Consul 259.
498» Duillius, welcher den Carthaginensern die erste 256»Seeschlacht lieferte, gewann sie. Regulus be-hauptete diesen Sieg, und landete in Africa ,wo cr mit der berühmten wunderbaren Schlangezu streiten hatte, lind sein ganzes Kriegsheer ge-gen sie gebrauchen mußte. Alles wich seinerMacht; Carthago, welches schon zum Aeußerstengebracht worden war, ward nur noch durch den
499» Beystand des Tantippus, eines Lacedamoniers, 255»erhalten. Der römische Feldherr wurde geschla-gen und überwunden; allein seine Gefangen-schaft hat ihn weit mehr verherrlicht, als seineSiege. Er wurde auf sein Wort zurückgesandt,
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