in die allgemeine Geschichte. 8z
Jahre nach die Auswechselung der Gefangenen zu treiben, -lahreA Erb. der u„d behauptete im Rathe das Gesetz, welches v-Thr. Gel'.' denen alle Hoffnung benahm, die sich gefangennehmen ließen, und kehrte zu einem gewissenTode zurück. Zween erschreckliche Schiffbrüchenöthigten die Römer, den Carthaginensern dieHerrschaft zur See von neuem zu überlassen.Der Sieg blieb unter diesen beyden Völkernlange Zeit zweifelhaft, und die Römer wolltenschon zu weichen anfangen; allein sie ergänztenziZ. ihre Flotte wieder. Eine einzige Schlacht that 241«den Ausschlag, und der Consul, Lutatius, endigteden Krieg. Carthago wurde gezwungen, zins-bar zu werden, und nebst Sicilien alle Inseln,welche zwischen Sicilien und Italien liegen, fah-ren zu lassen. Die Römer gewannen diese ganzeInsel, dasjenige ausgenommen, was Hiero, Kö-nig zu Syracusa , ihr Bundesgenoß, davon besaß.Nach gcendigtem Kriege wäre Carthago durchden Aufstand seiner Kriegsvölker beynahe ganzzu Grunde gegangen *. Sie hatten, wie es ihreGewohnheit war, fremde Völker in den Soldgenommen; diese machten ihre ganze Armee aus,und empörten sich wegen des Soldes, der ihnenlange nicht gereicht worden war. Ihre grau-same Herrschaft war Ursache, daß sich mit diesenrebellischen Völkern beynahe alle übrigen Städteihres Reiches vereinigten, und Carthago, wel-ches ganz eng eingeschlossen und belagert war,wäre ohne den Hamilcar, der mit dem Zunamen5l6» Barcas hieß, verlohren gewesen. Er allein 2Z8.hatte den letzten Krieg unterstützet. SeineBür-F 2 ger- kohl,. Üb. I c. 6, 6z; libr. II c. -.