Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
85
Einzelbild herunterladen
 

in die allgemeine Geschichte. 85

Iabre mich ginn bemächtigt hatte. Sie setzten sich dazumal in JahreKtavtRo? Griechenland durch eine feyerliche Gesandtschaft CW Gel'.' in ein großes Ansehen, und das war das erstemal,daß man daselbst ihre Macht kennen lernte»Der glückliche Fortgang der Waffen des Has-.drubals erweckte ihre Aufmerksamkeit und ihrenNeid; allein die Gallier in Italien verhindertensie, für die spanisches Angelegenheiten Sorge zutragen *. Die Gallier hatten fünf und vierzigJahre Nuhe gehabt. Ihre Jugend, welche un-ter der Zeit aufgewachsen war, dachte an weiternichts, als an den vergangenen Verlust, undfing an, Rom zu bedräuen Die Römersetzten sich wegen der Carthaginenser in Sicher-heit, damit sie so unruhige Nachbaren desto sich-rer angreifen konnten. Sie schlössen mit dem5?6' Hasdrubal einen Vergleich, welcher versprach, 224.nicht über den Ebro zu gehen. Der Kriegzwischen den Römern und den Galliern wurdeauf beyden Seiten mit einer grimmigen Hitzegeführt; die Transalpinischen vereinigten sichmit den Cisalpinischen; alle aber wurden ge-schlagen. Concolitanus, einer von den gallischenKönigen, wurde in der Schlacht gefangen; Aneo-restus, ein anderer König, brachte sich selbstlim. Die sieghaften Römer giengcn zum ersten-male über den Po, und waren entschlossen, denGalliern die Gegenden um diesen Fluß wegzu-nehmen, welche sie so viele Jahrhunderte imBesitze gehabt hatten. ' Der Sieg folgte ihnen5?4. überall nach. Mciland wurde eingenommen, 220.

F z und

* ?ohb. Üb. II c. -Z. ". Üb. II c. ->.