in die allgemeine Geschichte. 95
Jahre nach Volke Gottes stets zuwider waren, unterließen Jahre^ nicht, sich mit ihren Feinden zu vereinigen, undv- Chr.GA.
"" " hatten ihren Tempel auf dem Berge Garizim,58?» dem Antiochus Epiphanes zu gefallen, dem Ju- 167,virer Hospitaliö geheiligt. Diese Unheiligenwollten ungeachtet dieser EntHeiligung einigeZeit darauf behaupten, daß dieser Tempel denVorzug vor dem Tempel zu Jerusalem habenmüßte. Die streitigen Parteyen vertheidigtenihre Sache vor dem Könige, und machten sichauf beyden Seiten anheischig, bey Strafe desTodes ihre Forderungen durch ausdrücklicheWorte des Gesetzes Mosis zu beweisen DieJuden gewannen ihre Sache, und dieSama-ritaner wurden nach dem gemachten Vertragsam Leben gestraft Eben dieser König er-laubte dem Onias aus dem priesterlichen Ge-schlechte , in Aegypten den Tempel zu Heliopolisnach dem Muster des hierosolymitanischen zubauen. Diese Unternehmung wurde durch denganzen Rath der Juden verdammet, und manthat den Ausspruch, daß sie dem Gesetze Mosiszuwider wäre. Unterdessen regte sich Carthago,und wollte die Gesetze nicht leiden, welche ihmScipio Africanus aufgelegt hatte. Die Römerbeschlossen also den völligen Untergang diese»;Stadt, und der dritte punische Krieg wurde un-60K. ternommen. In Syrien gieng der junge De- 148»metrius Nicator, der nunmehr erwachsen war,darauf um, wie er sich wieder auf den Thron
seiner
-* 2 Maccab. VI, -. lolexli. änr. XII > 7.lolexti. änrh. libr. XM e. 6.