!OO Bischof Bossuets Einleitung
^ahre nach der Friede geschlossen wurde, hatten die Römer , JahreA Erb. der ^^ch^. anfingen, allzureich zu werden, furchtbare «-Thr.Gel,.vtavt^ivm. ^.^^ ^^.^lich^ Menge ihrer Skla-
ven. EnnuS, der selbst einSklave war, empör-te sie in Sicilicn, und die Römer mußten ihreganze Macht anwenden, sie zum Gehorsame zu
621. bringen. Kurz darauf starb AttaKiö, der Kö- izz.nig zu Pergamo, und setzte die Römer in sei-nem Testamente zu Erben ein, und diese Erb-schaft verursachte viele Uneinigkeiten und Spal-tungen in Rom . Die Unruhen der Gracchernahmen ihren Anfang. Das aufrührische Tri-bunal des Tiberius Gracchus , eines der Vor-nehmsten unter den Römern, brachte ihm seinenUntergang zuwege. Der ganze Senat tödtcte
ihn durch die Hand des Scipio Nasica, weil erkein andres Mittel wußte, die gefahrliche AuS-theilung des Geldes zu verhindern, womit dieserberedte Tribun dem Volke schmeichelte. ScipioAemilianus stellte die Kriegszucht wieder her,
622. und dieser große Main?, welcher schon Carthago ,^2-zerstört hatte, zerstörte auch Numantia in Spa-nien , das andre Schrecken Roms. Die Par-
thcr waren viel zu schwach gegen den Sidetes ;obgleich seine Völker durch eine erstaunliche Uep-pigkeit verderbt waren, so gelangen ihnen dochihre Unternehmungen auf eine wunderbare Wei-se. Johannes Hyrcanus , der dein Könige indiesem Kriege mit seinen Juden gefolgt war,ließ seine Tapferkeit daselbst sehen, und machte,daß die jüdische Religion geehrt wurde, als dieArmee stille lag, um Zeit zu haben, den Sab-bath zu feyern. Alles wich, und PhraateS
mußte