in die allgemeine Geschichte. 105
Jahre nach des Saturnius, des Tribuns des Volkes, ver- JahreStadt R^m gössen worden war. Unterdessen, daß Rom Cap-Chr. Geb-"ö6o.' padocien gegen den Mithridates, den König in 94-666. Pontus, vertheidigte, und dieser mächtige Feind, 88.
mit Griechenland , das mit ihm gemeine Sache ge- 86.66^.' macht hatle,der römischen Gewalt weichen mußte; 9>»so setzte Italien , welches in so vielen fortdaurendcnKriegen entweder wider die Römer, oder für sieder Waffen gewohnt worden war, ihr Reich in dieGefahr des Unterganges, indem ein allgemeiner666. 667. Aufruhr entstund. Rom wurde um eben diese Zeit 88. 8?»von der Wut des Marius und des Sylla verwü-stet, von denen jener den Mittag und den Nord inSchrecken geseßet, und dieser Griechenland und-Asien überwunden hatte. Sylla, welchem man denBeynamcn, der Glückliche, gab, war es gegensein Vaterland allzusehr, das durch seine tyran-672. nische Dictatur in die Sklaverei) gebracht wurde. 82»
Er konnte sich zwar seiner unumschränkten Ge-675, walt freywillig begeben; die Folgen eines schlim- 79-men Beyspieles aber dadurch nicht verhindern.
680. Ein iedcr wollte herrschen. SertoriuS , ein eis- 74»riger Anhänger des Marius, verschanzte sich inSpanien , und verband sich mit dem Mithridates.
681. Die Gewalt nützte wider einen so großen Feld- 7Z«Herrn nichts, und Pompejus konnte seine Parteynicht anders überwinden, als daß er Uneinigkeitund Zwietracht unter ihr erregte. Es glaubtenalle, bis auf den Spartacus, einen Fechter, berech-
. tigt zu seyn, sich nach der obersten Herrschaft zu be-68Z. streben. Dieser Sklave machte den Prätorn und ?i°Consuln nicht weniger Mühe, als Mithridatesdem Lmullus machte. Der Krieg der FechterG 5 wurde