Jahre nach befürchten hatte. Die beyden Gracchen schmeichel- MrsSmt Rm ten dem Volke, und waren damit Urheber solcher Chr. Gel..' Streitigkeiten, welche nicht eher, als mir der Re-publik , ein Ende nahmen. Cajus, der Bruder desTiberius, konnte nicht leiden, daß man einenso großen Mann auf eine so tragische Weise um-gebracht hatte. Er wurde zur Rache durch Ge-müthsbewegungen aufgebracht, welche, wie manglaubte, von dem Schatten des Tiberius eingege-ben morden zu seyn schienen. Er bewaffnete alleBürger/ einen wider den andern, und da er eben6Z5. 640. im Begriffe war, alles zu zerstören-so kam er eben 119. 114.so um / wie derjenige, welchen er rächen wollte.641« Das Geld vermochte in Rom alles. Iugurtha , uz.König von Numidien , hatte seinem Ruhme durchdie Ermordung seiner Brüi)er, die das römischeVolk beschüHte,einen unauslöschlichcnSchandfleck64^ angehangen, und vertheidigte sich durch seine Frey- 106.651. gebigkeiton länger,als durch seine Waffen.Marius, ioz.welcher ihn endlich völlig überwand, konnte nichtanders die Feldherrnstelle erlangen, als daß erdas Volk wider den Adel aufbrachte. Die Skla-ven griffen in Sizilien noch einmal zu den Waf-fen , und ihr zweyter Aufruhr kostete dem römi-schen Volke nicht weniger Blut, als der erste.652» Marius schlug die Teutonen, die Cimbrer, und 102.
andere nordische Völker, welche in Gallien , in654« Spanien, und Italien einfielen. Die Siege, ^o.welche er davon trug, waren eine Gelegenheit,eine neue Theilung der Aecker vorzuschlagen.Mctellus, der sich dawidersetzte, wurde gezwun-gen, den Zeiten nachzugeben, und die Spaltun-gen wurden nicht eher gehoben, als bis das Blut
des