in die allgemeine Geschichte, n?
bestandig zu neuen wütenden Anfällen. Wegen Jahre „ochdieser vielmaligen Erneuerung ihrer Gewalttha- ^^tt ^tigkeiten zahlen die Kirchengeschichtschreiber zehnHauptverfolgungen unter zehn Kaisern. Unter sslangen Leiden machten die Christen doch nicht dengeringsten Aufstand. Unter allen Kirchen wurdedie römische mit der größten Wut verfolgt, unddreyßig Bischöfe bestätigten das Evangelium,welches sie der ganzen Erde verkündigten, mit ih-rem Blute. Domitian wurde umgebracht, und 96.das Reich fing an, sich unter dcr Regierung desNerva wieder ein wenig zu erholen. Sein ho- 9?.hes Alter ließ ihm nicht zu, die öffentlichen An-gelegenheiten wieder in Ordnung zu bringen;er erwählte aber den Trajan zu seinem Nachfol- xS,ger, damit doch die öffentliche Ruhe fortdauernmöchte. Das Reich, welches von innen ruhig,und von außen sieghaft war, hörte nicht auf,einen so guten Fürsten zu bewundern. Er hattesich aber auch den Grundsatz gemacht, daß seineBürger einen solchen Herrn an ihm finden müß-ten, als er einen Kaiser wünschen würde, wennrr ein bloßer Bürger wäre. Dieser Prinz über- 102.wand die Dacier und ihren König, Decebalus ,setzte seine Eroberungen im Oriente fort, gab den 106.Parthern einen König, und war Ursache, daß siedie römische Macht fürchteten. Er war glück- 115.lich, daß ihn seine Trunkenheit und seine ehrlo- n6.sen Wollüste nicht verleiteten, etwas wider dieGerechtigkeit zu unternehmen. Aufdiese Zeiten, 117.welche der Republik so vortheilhaft waren, folg-ten die Zeiten des Adrianuö,.welche mit Gutemund mitBöftm vermischt waren. DieserPrinzH Z hielt