in die allgemeine Geschichte. 12z
und durch die Träume des falschen Propheten, Jahre nachMontanus, verführt wurde. Beynahe um eben ^"^t ^'diese Zeit brachte der heilige Priester, Clemens,von Alexandricn, die Alterthümer des Heiden-thums ansucht, dasselbe damit zu beschämen undstumm zu machen. Origenes,ein Sohn des heiligenMärtyrers, LronidaS, machte sich in seiner erstenJugend in der ganzen Kirche berühmt, und lehrtegroße Wahrheiten, die er mit vielen Irrthümernvermengte. Der Philosoph, Ainmonius/ bedient«sich der platonischen Philosophie zur Vertheidi-gung der christlichen Religion, und erwarb sichselbst unter den Heiden Ehrfurcht und Bewunde-rung. Unterdessen bestritten die ÄaKntinianer, dieGnostiker, und andere gottlose Sekten, das Evan- -gelium durch falsche Traditionen. Der heiligeIreNäus " setzte ihnen die Tradition und das An-sehen der apostolischen Kirchen, und vornehmlichder römischen, entgegen, welche vom heiligenPetrus und vom heiligen Paulus gegründet wor-den , und die vornehmste unter allen war. Ter-tullian that eben dieses Die Kirche wirdweder durch die Kcßereyen, noch durch die Spal-tungen, noch durch den Fall ihrer berühmtestenLehrer, erschüttert. Die Heiligkeit ihrer Sittenist so herrlich, daß sie ihr selbst die Lobsprücheihrer Feinde zuzieht.
Die Angelegenheiten des Reiches' wurden 235,schrecklich verwirrt. Nach dem Tode Alexan-ders bemächtigte sich der Tyrann, Maximin, wel-cher
* Iren, lid, III c. I, 2, z.** Oe xraes^ aäv. Mcr. c> z6.»