in die allgemeine Geschichte. 125
bald, der dasselbe tapfer vertheidigte. Die Ne- Jahre nachgierung des Gallus und Volusianus nahm bald ^A.^ein Ende; Aemilian bestieg den Thron nur, so 251.wurde die höchste Gewalt schon dem Valerianusgegeben, und dieser ehrwürdige Greis kam we-gen aller der Eigenschaften auf den Thron, dieihn dessen würdig machen konnten. Er war 257.nur gegen die Christen grausam. Unter seinerRegierung empfingen der heilige Bischof zu 258»Rom, Stephanus, und der heilige Cyprian , derBischof zu Carthago, ungeachtet aller ihrer Strei-tigkeiten, welche ihre Gemeinschaft nicht aufge-hoben hatten, beyde eben dieselbe Krone. Der 256.Irrthum des heiligen Cyprian6, welcher dieTaufe der Ketzer, als unnütz und vergeblich, ver-warf, schadete weder ihm, noch der Kirche. DlsTradition des heiligen Stuhles behauptete sichdurch seine eigene Stärke wider die scheinbarenGründe, und wider das Ansehen eines so großenMannes, obgleich auch noch andre große Män-ner eben diese Lehre vertheidigten. Eine andre 257«Streitigkeit richtete mehr Unheil an. Sabel-lius vermengte die drey Personen der Gottheitmit einander, und glaubte in Gott nicht mehr,als eine Person, welche aber drey Namen hät-te Diese neue Lehre setzte die Kirche in Er- 259.staunen, und der heilige Dionysius, der Bischofvon Alerandrien, entdeckte dem Pabste, dem hei»ligen Sirtus, dem Andern, die Irrthümer diesesHauptketzers. Dieser heilige Pabst folgte demheiligen Stephanus, seinem Vorgänger, imMärtyrertode bald nach; sein Haupt wurde ihm
abge«
» Lulsb. IM. LccleK llbr. VU e. 6.