Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
127
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in die allgemeine Geschichte. 127

twbia ihren Kindern die Eroberungen ihresVa- Ichrenachterö. Diese Prinzessinn war zum Jüdenthume ge-neigt 5. UmsiezurKirchezubringen,lehrtePau-lus, von Samosata, der Bischof von Antiochien ,ein eitler unruhiger Mann, seine jüdische Mey-nung von der Person Jesu Christi / den er zu ei-nem bloßen Menschen machte. Nachdem erdiese neue Meynung lange verborgen gehaltenhatte, wurde er auf der Kirchenversammlung zuAntiochien derselben überführt, und verdammt.Die Königinn, Zenobia, führte lange Zeit den 27z.Krieg wider den Kaiser, Aurelian, fort, wel- 274«chcr sich eine Ehre daraus machte, über eine soberühmte Frau zu triumphiren. Er machte dieweise Einrichtung, daß seine Kriegsvölker, un-ter den beständigen Schlachten, die alte römi-sche Kriegszucht beobachten lernten, und zeigte,daß man im Reiche, und außer dem Reiche, ohneihm zur Last zu seyn, große Armeen unterhaltenund gebrauchen könnte, wenn man die alte Ord-nung, und die alte Mäßigkeit, einführte. DieFranken fingen dazumal an, sich furchtbar zumachen. Sie waren deutsche Völker, welchelängst dem Rheine hin wohnten, und sich miteinander verbunden hatten **. Ihr Name 275.zeigt, daß sie die Liebe zur Freyheit mit einandervereinigt habe. Aurelian hatte sie, noch als einPrivatmann, geschlagen, und erhielt sie in derFurcht, da er Kaiser war. Dieser Prinz machtesich durch seine blutdürstigen Handlungen verhaßt.

Sein

* Lu5eb.tM,TccI. VII c. 27er 5e<z«z.^rK-m.! Lolir.l'Keoä. libr. II Kaer, tab. 8. NicexK, IIKi. VI c. 17.HiK. ^ug. H.ur. e. 7. ?Ior. e. 2. ?rsb. c. n, u.kirm. c. 'z.