Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
137
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in die allgemeine Geschichte, iz?

Heilandes, welches unzählige Wunder that. Mre michDas heilige Grab wurde auch gefunden. Die ^At.neue Stadt Jerusalem , welche Adrianus hattebauen lassen, die Grotte, worinnen der Heiland derWelt war gebohren worden, und alle heiligen Oer-ter wurden vomConstantin und seiner Mutter,He-lena, mit prächtigen Tempeln geziert. Der Kaiser zzo.baute vier Jahre darauf Vyzanz wieder auf;ernennte es nach seinem Namen, Constantinopcl,und machte die zweyte Residenz des Reiches dar-aus. Die Kirche, welche unter dem Constantinalle Ruhe genoß, wurde in Persien grausam ver-folgt. Eine unzählige Menge Märtyrer bestä-tigten daselbst ihren Glauben. Die Mühe, welche ZZ6.sich der Kaiser gab, den persischen König, Sapor,zu besänftigen, und zum Christenthums zu brin-gen, war vergebens. Der Schutz desConstan--tins verschaffte den Christen weiter nichts, alseine sichre Zuflucht. Dieser Prinz, welcher von zz?.der ganzen Kirche gesegnet wurde, starb vollFreude und Hoffnung, nachdem er das Reichunter seine drey Söhne, Constantin, Constan-tius, und Constanz, getheilt hatte. Ihre Ein-tracht wurde bald gestört. Constantin kam indem Kriege um, den er mit seinem Bruder, Z4v.Constanz, wegen der Grenzen des Reiches, führte.Constantilis und Constanz waren eben so wenigeinig unter einander. Constanz vertheidigte dasnicänische Glaubensbekenntniß, welches Constan-tius bestritt. Damals bewunderte die Kirchedie langen Leiden des heiligen AthanasiuS, desPatriarchen von Alerandrien, und des Verthei-digers des nicänischen Bekenntnisses. Er wur- Z4i.de vom Constantius von seinem BischofthumeI 5. ver-