Jahre nach Stilico umbringen, und wußte dessen Stelle mit kel--Evristi^Ge- ^ geschickten Staatsmanne wieder zu besetzen.409. Die Empörung^des Constantin, der völlige VerlustGalliens, und Spaniens , die Einnahme und Plün-derung der Stadt, Rom, welche Alaric mit seinen Völ-kern bewerkstelligte, erfolgten auf den Tod des Stilico.Ataulph, welcher noch wütender, als Alaric, war, plün-derte Rom nochmals, und dachte darauf, den römi-schen Namen völlig zu vertilgen. Allein er nahmzum Glücke des Reiches die Schwester des Kaisers,
47z. Placidia, gefangen. Diese gefangne Prinzeßinn, mit
424. welcher er sich vermählte, besänftigte ihn. DieGothentraten mit den Römern in friedliche Unterhandlungen,
415. und schlugen in Spanien ihre Wohnungen auf, behiel-' ten aber von Gallien die Provinzen für sich, welchean das pyrenäische Gebirge grenzen. Ihr König,Vallia, führte diese großen Absichten mit vieler Weis-heit aus» Spanien bewies damals seine Srandhaf-tigkeit, und sein Glaube wurde unter der Regierungdieser Arianer nicht verderbt. Unterdessen nahmen dieBurgunder, deutsche Völker, die Gegenden am Rheinsein, wo sie nach und nach das Land gewannen, das
420. noch ihren Namen führt. Die Frankeil vergaßen sichnicht; sie waren entschlossen, aufs neue zu versuchen,ob sie in Gallien eindringen könnten, und erhuben denPharamund, den Sohn des Marcomirs, zur könig-lichen Würde, und die Monarchie Frankreich , welcheunter allen auf der Welt die älteste und edelste ist,
42z. nahm unter ihm ihren Anfang. Der unglücklicheHonoriuS starb ohne Kinder, ohne für dasBeste des
424. Reiches einige Anstalten gemacht zu haben. Theo-dosius ernennte seinen Vetter, Valentinian, den IN,einen Sohn der Placidia, und des Constantins, ih-