in die allgemeine Geschichte. 157
demüthigten den hochmüthigen König, Chosroes, so Mre nachsehr, daß er vor Verdruß starb. Diese Siege wur- ^'"Urt^den dem Feldherrn mit dem Kaiserthume vergolten, 5^.welebes ihm Tiber da er starb, mit seiner Tochter,Constantine, gab. Um diese Zeit zündete die hoch-müthige ^redcgunde, die Gemahlinn des Königes,Chilperic, des «, die Kriegsflamme in ganz Frankreich an, und reizte die französischen Könige zu grau-samen Kriegen unter einander. Mitten unter denUnglücke''allen, welche Italien betrafen, zu der Zeit,da Rom von einer schrecklichen Pest verwüstet wurde,erhob man GregoriuS, den Großen, wider seinen Wil - 59c?.len, auf den Stuhl des heiligen Petrus . D ieser großePabst besänftigte die Pest durch sein Gebet; unter-richtete die Kaiser; lehrte alle ihre Unterthanen, ihrenRegenten den Gehorsam zu bezeigen, der ihnen ge-hörte ; tröstete und befestigte Africa ; bestätigte inSpanien die Wcstgothen, welche sich von der ariani-schen Keßeren bekehrt hatten, und den Recared, denRechtgläubigen, im Glauben, nachdem er wieder inden Schooß der Kirche gekommen war; bekehrte En-gelland; verbesserte die Kirchenzucht in Frankreich ;erhob ihre Könige, welche immer rechtgläubig blie-ben , über alle Könige der Erde; bewegte und er-weichte die Lombarden; errettete Rom und Italien ,welchen ihre Kaiser nicht beyspringen konnten; unter-drückte den aufsteigenden Hochmuth der constantino-volitanischen Patriarchen; zündete durch seine Lehre inder ganzen Kirche ein Helles Licht an; hielt im Occi-dente und im Oriente mit so viel Nachdrucke, als De- -muth, vortreffliche Ordnung und Kirchenzuchr, und gabder Welt das vollkommenste Muster eines wohleinge-richteten geistlichen Regiments. Die Kirchengeschichte
weis