in die allgemeine Geschichte. 169
den heiligen Germanus von seinem bischöflichen JahrenachStuhle, welcher in seinem neunzigsteil Jahre im ^'A^^Elende starb. Kurz darauf ergriffen die Lombardendie Waffen aufs neue; die Römer mußten viel vonihnen leiden, und sie würden noch mehr haben leidenmüssen, wenn sie nicht durch das Ansehen des CarlMartels waren zurück gehalten worden, dessen Bey-stand der Pabst, Grcgorius, der Andre, sich ausgebe-ten hatte. Das neue Königreich in Spanien , wel- 741,ches man in diesen ersten Zeiten das Königreich O-viedo nannte, vergrösserte sich durch die Siege unddie kluge Regierung des Alphonsus, eines Schwie-gersohnes des Pelagius. Dieser König nahm, wieRecaredo, von dem er abstammte, den Namen eineskatholischen Königes an. Leo starb, und hinterließ sowohl das Reich, als die Kirche, in einer großen Be-wegung. Artabaz, ein Prator in Armenien , ließsich-anstatt des Constantins, der mit dem Zunamen,Copronymus, hieß, eines Sohnes des Leo, zum Kai-ser ausrufen, und vertheidigte den Bilderdienst. Nach 742.Carl Martels Tode bedräute Luitprand Rom von 74^neuem: das Exarchat zu Ravenna war in Gefahr,und Rom hatte seine Erhaltung der Klugheit des hei-ligen Pabstes, ZachariaS, zu danken. Constantin> wel-cher in Noth war, dachte im Oriente auf weiternichts, als wie er sich auf dem Throne befestigenwollte. Er schlug den Artabaz, nahm Constanti-nopel ein, und ließ sehr viele hinrichten. Carl Mar- 747.tels beyde Kinder, Carlomann, und Pipin, erbtendie Macht ihres Vaters; allein Carlomann bekambald einen Ekel vorder Welt, und ward mitten in seinerGröße, und mitten unter seinen Siegen, ein Mönch.Dadurch vereinigte sein Bruder, Pipin, alle Macht in
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