in die allgemeine Geschichte. 177
tig; allein sie bekräftigten ihre Lehre ausdrücklich, und Jahre 'naches war in der ganzen Kirche nicht mehr, wie ein Ehnsti Gc-Glaube. ' ^
Constcmtin, und Irene, ließen die Verordnungen 787.der siebenten allgemeinen Kirchenversammlung sehrsorgfältig und heilig beobachten, und vollziehen. Al-lein ihre übrige Aufführung blieb nicht immer so gut»Der junge Kaiser, dem seine Mutter eine Gemahlinngab, die er nicht liebte, schweifte in einer unedlenLiebe aus, und weil er müde war, einer so herrschsüch-tigen Mutter blindlings zu gehorchen, so suchte er sievon den öffentlichen Angelegenheiten zu entfernen, beywelchen sie sich, wider seinen Willen, behauptete. In 79z.Spanien herrschte Alphonsus, der Keusche. Die be-ständige Enthaltsamkeit dieses Königs erwarb ihmdiesen schönen Beynamen, und machte ihn der Ehrewürdig, Spanien von dem schändlichen Tribute derhundert Jungfrauen zu befreyen, die sein Oheim,Mauregat, den Mohren zugestanden hatte. Siebzig-tausend von diesen Ungläubigen, welche mit ihremHeerführer, Mugcm, in einer Schlacht erschlagen wur-den, bewiesen die Tapferkeit des Alphonsus. Con-stantin suchte sich auch wider die Bulgaren hervorzu-thun; a?ein der Erfolg stimmte nicht mit seiner Hoff- 795.nung überein. Endlich gelang es ihm, seiner Mut-ter alle Macht zu nehmen : redoch er war so unfähig,sich selbst zu regieren, als die Herrschaft eines andernüber sich zu leiden. Er schied sich von seiner Ge-mahlinn, Maria, und vermahlte sich mit Theodoren,die in ihren Diensten war. Seine aufgebrachte Mutter 796.. iterhielt die Unruhen, die ein so großes Aergerniß ver- 799.ursachte. Constantin kam durch ihre Künste um. Siegewann das Volk damit, daß sie die Auflagen min-
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