in die allgemeine Geschichte. 189
chung mit dem nichts, was sie von der Schöpfungdes Menschen sagt.
Bis Hieher hatte Gott alles durch seinen Befehlhervorgebracht: Es werde Lichc; es werde eine i B.Mos.».Ve^ zwischen den tVassern; die Erde werdetrogen, und lasse aufgehen Gras und RraM/das sich desaame; es werden Lichter an derVefte des Himmels, die da scheiden Tag undNacht; es errege sich das rpafser mir weben-den und lebendigen Thieren, und die Erdebringe hervor lebendige Thiere, ein jeglichesnach semer Art. Allein, da der Mensch erschaf-fen werden soll, so führt Moses unsern Gott andersredend ein: Laßt uns Menschen machen, sagt er, »B. Mvs. ^ein Bild, das uns gleich sey. °'
Das ist nicht mehr der befehlende und herrsche-rische Ton; dieses Wort des Herrn ist sanfter, aberdarum eben so wirksam. Gott halt mit sich selbst ei-nen Rath; Gott redet sich selbst zu, als wenn er unszeigen wollte, daß das Werk, das er unternehmenwill, alle Werke übertreffen sollte, die er zeither ge-macht hat.
Laßt uns Menschen machen. Gott redet insich selbst; er redet mit einem, der, wie er, wirkt,mit einem, dessen Bild und Geschöpf der Mensch ist;er redet zu einem andern Selbst; er redet mit demje-nigen, durch welchen alle Dinge gemacht sind, mitdemjenigen, der in seinem Evangelio sagt: Alles M-5/»v-was der Vater rhuc, thuc der Sohn gleicher-maßen. Indem er zu seinem Sohne, oder mitseinem Sohne redet, so redet er zugleich mit demewigen allmachtigen Geiste, der, wie beyde, vollkom-men, und mit beyden gleich ewig ist.
Das