in die allgemeine Geschichte. 20z
Die Geschichte des Volkes Gottes, welche sowohldurch ihre eigne Folge, als auch durch die Redlichkeitsowohl derer, von denen sie beschrieben worden ist,als derer, die sie uns mit so vieler Sorgfalt aufbe-halten haben, diese bewahrte Geschichte hat uns ineinem getreuen Verzeichnisse das Andenken seinerWunder bewahrt, und giebt uns dadurch eine wahreVorstellung von der uinimschränkten Herrschaft Got-tes, dieses allmachtigen Herrn, über seine Geschöpfe,die er beweist, sowohl wenn sie sich bestandig nachden allgemeinen, einmal bestimmten, Gesetzen richtenmüssen, als wenn er ihnen andre giebt, weil er eszuweilen für nöthig findet, das eingeschlafne mensch-liche Geschlecht durch eine erstaunliche That aus sei-nem Schlummer zu erwecken»
Das ist also der Gott, den uns Moses in seinenSchriften, als den einzigen, vorgestellt hat, dem wirallein dienen sollen; das ist der Gott, den die Pa-triarchen vor ihm angebetet haben, mit einem Worte,der Gott Abrahams, der Gott Isaacs, und der GottJacobs. Das ist der Gott, dem unser Vater Abra-ham seinen einzigen Sohn hat aufopfern wollen, dessenHohcrpriester, Melchiscdec, diesesVorbild JesuChristi,war; dem unser Vater, Noa, bey seinem Ausgangeaus der Arche, opferte. Das ist der Gott, den dergerechte Abel erkannte, als er ihm das Beste seinerHeerden zum Opfer brachte; derGott,den Seth,welchenGott dem Adam an die Stelle des erwürgten Abelsgegeben hatte, seinen Kindern bekannt machte, diedarum auch Kinder Gottes genannt wurden. Dasist endlich der Gott, den Adam selbst seinen Nach-kommen, als denjenigen, zeigte, aus dessen Handen erzuerst gekommen war; der Gott, der allein dem Elende