in die allgemeine Geschichte. 21z
tcr des Meßias seyn sollte, der seinen Vorfahren sooft verheißen worden war.
Es sollte einmal eine Zeit kommen, da zehn Stam-me wegen ihrer Untreue von dem Volke Gottes ge-trennt werden sollten. Alsdann sollte der Segen derNachkommenschaft Abrahams , nämlich die Religion,der Befiß des Landes Canaan, lind die Hoffnungdes Meßias nur indem einzigen Stamme, Juda, er-halten werden, der den übrigen Jsraeliten den Na-men der Juden, und dem ganzen Lande den NamenJudäa geben sollte.
So äußerte sich die Wahl der göttlichen Gnadebestandig, auch in diesem fleischlichen Volke, da6sich durch die ordentliche Fortpflanzung erhalten sollte!
Jacob sah im Geiste das Geheimniß dieser göttli- iV.Ms^.chen Wahl. Da er sterben wollte , und seine Kin-der, die um sein Bette herumstunden, einen so lieb-reichen Vater um seinen Segen baten, so entdeckteihm Gott den künftigen Zustand der zwölf Stamme,wenn sie in das versprochneLcmd gekommen seyn würden.Er offenbarte ihn in wenig Worten, und diese weni-gen Worte schließen unzählige Geheimnisse in sich.
Obgleich alles, was er von den Brüdern, Juda,sagt, mit einer außerordentlichen Pracht ausgedrücktist, und einen Menschen verrath, welchen der GeistGottes außer sich entzückt hat: So erhebt er sich dochnoch höher,da er auf seinen Sohn,Juda,kömmt. Juda,sagt er, du bists, dich werden deine Brüder loben;deine Hand wird deinen Feinden auf dein Hal-se seyn. Dor dir werden deines Varers Rin-der sich, neigen. Juda ist ein junger Löwe,du bist hoch gekommen, mein Sohn, durchgroße Siege: Er hat nieder gekniet, und sich
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