in die allgemeine Geschichte. 217
Das ist die Ordnung der Rathschlüsse Gottes, wieer sie uns selbst offenbart hat, um uns zu lehren, wiewir ihn fürchten, anbeten , lieben, und mit Glaubenund Geduld auf ihn hoffen müssen.
Als seine Zeit gekommen war, hörte er das Schreyenseines Volkes, das von den Aegyptern grausam ge-drückt wurde, und sendete Moftn, seine Kinder vonihrer Tyranney befreyen zu lassen. '
Er gab sich diesem großen Manne.mehr zu erken- -B. Mof.z.nen, als er sich noch einem Menschen zu erkennen ge-geben hatte. Er erschien ihm auf eine so prächtige, .als tröstliche Art. Er sagte ihm, daß er der sey, derer sey. Alles, was ist, ist vor ihm nur ein Schatten.^Ich bin, sagt er, der ich bin; das Seyn und die Eb^p.^.Vollkommenheit gehören mir allein zu. Er nahmeinen neuen Namen an, welcher anzeigen sollte, daß«n ihm, als in der Quelle, Seyn und Leben wäre. Die-ses ist der große, schreckliche, geheimnißvolle und un-mittheilbare Namen Gottes, unter dem er forthin an- "gebetet seyn will.
Ich will ißt nicht insbesondre die Plagen der Ae-gypter, nicht die Verstockung des Pharao , nicht denIlebergang über das rothe Meer, nicht den Rauch,nicht die Blitze, nicht die schallende Trompete, nochdas schreckliche Ungewi'tter vor dem Volke Israel aufdem Berge Sinai erzählen. Gott schrieb mit eignerHand die Grundgesetze der Religion und der Gesell-schaft aufzwo steinerne Tafeln, und dictirte das Uebrigedem Moses mit lauterStimme.Er befahl, daß eineVer-, B.Mos-s.sammlung von siebzig ehrwürdigen Aeltestcn angestellt zB.-Nvs.n.werden sollte, damit über die Beobachtung dieser Gesetzegehalten werden möchte. Diese Versammlung konnte derSenat des Volkes Gottes und der bestandige hohe Rath
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