in die allgemeine Geschichte. 2zz
te, eine gläubige Seele, welcher Gott bcysteht,wisse mitten unter den grausamsten Versuchungen,und ungeachtet der traurigsten und schrecklichsten Ge-danken, die ihr der Geist der Bosheit eingeben kann, Hivb..iz, ,5.nicht allein ein unüberwindliches Vertrauen zu Gott zu ^'^2,^'erhalten, sondern sich auch durch ihre eignen Leiden zu der c, -5.erhabensten Betrachtung zu erheben, und in denPlagen, die sie erduldet, das Nichts des Menschen,und die höchste Gewalt und die unendliche WeisheitGottes einzusehen? Dieses lehrt uns das Buch Hiob .Die Geduld dieses heiligen Mannes, wurde endlichdurch zeitliche Glückseligkeiten gekrönt, welches derCharakter der damaligen Zeiten war. Unterdessenlernte doch das Volk die Kraft der Leiden einsehen,und die Gnade schmecken, welche dereinst mit demKreuze verbunden seyn sollte.
Moses hatte sie geschmeckt, als er die Leiden und -B.Mos. -/die Schmach, die er mit seinem Volke ausstehenmußte, den Wollüsten und dem Ueberflusse des kö-'25.26.^'niglichen ägyptischen Hofes vorgezogen hatte. Vonder Zeit an ließ ihn Gott die Schmach Jesu Christi empfinden. Er empfand sie noch mehr, da er dieFlucht so jähling ergreifen mußte, und trug sie in seinemvierzigjährigen Elende. Allein, er trank den Kelch Z V.Mos. 14,Jesu Christi völlig aus, nachdem er dazu ausersehenwurde, das Volk Gottes zu bcfreycn. Wie oft mußteer nicht leiden, daß es sich wider ihn empörte! Wieoft war sein Leben in Gefahr! Da lernte er, wases kostete, die Kinder Gottes zu befrcyen, und zeigtevon ferne schon, was eine weit größere und wich-tigere Erlösung dereinst dem Erlöser der Welt kostenwürde.
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