m die allgemeine Geschichte. 2^5
Trompeten nieder, und die Sonne stund mitten amHimmel sti!I. Durch seine Siegs setzte Gott seineKinder in das Land Canaan ein, und vertrieb die an-'den- abscheulichen Völker daraus. Er erweckte inseinen Gläubigen einen vollkommncn Haß wider sie,»nd eine außerordentliche Abneigung von ihrer Gott-losigkeit. Die Strafen/ die er durch ihren Dienstvollziehen ließ, erfüllten sie selbst mit Furcht vor dergöttlichen Gerechtigkeit, deren Befehle sie vollstreck-ten. Ein Theil dieser Volker, welche Josua aus ih-rem Lande vertrieb, ließen sich in Asrica nieder, woman lange Zeit darnach eine alte Aufschrift von ihrerFlucht und von den SiegenJosua gefunden hat*. Nach-dem diese wundervollen Siege die Jsraeliten in den Be-sitz des größten Theiles von dem Lande gesetzt hatten,das ihren Vätern versprochen worden war, so theilten Ios.15u. z4.Josua, und der Hohepriester, Eleazar, mit den ^ ^>Häuptern der zwölf Stämme das Land unter sie nach c. -4, -7.dein Gesetze Mosis aus, und gaben dem StammeIuda den ersten und größten Theil desselben. DieserStamm hatte sich seit den Zeiten Mosis, an Anzahl,Muth, und Würde über die andern erhoben. Josua ^s. 1^starb, und das Volk setzte seine Eroberungen auch nachdem Tode dieses Helden fort. Gott wollte, daß der z B, Mss, 2.Stamm Iuda vor den übrigen vorhergehen sollte, und ^that es kund, daß er das ganze Land in seine Hände c. l-Z/14.gegeben hatte. Dieser Stamm schlug auch in derThat die Cananiter, und nahm Jerusalem ein, welche i Chrvn.5,-.die heilige Stadt, und die vornehmste unter den ^^'z''Städten des Volkes Gottes seyn sollte. Das wardas alte Salem, wo zu den Zeiten Abrahams, Mel-chisedec, dieser König der Gerechtigkeit, denn die- Hebr.?.scs bedeutet sein Name, und zu gleicher Zeit der Kö-nig
5 krocop. Uör. II. bell. ViM.